Segeln bedeutet Freiheit spüren
Segeln ist weltweit ein außergewöhnliches aber heißgeliebtes Hobby!
Segeln wurde in der Geschichte meist für Transport, Handel, Kriegsführung und Fischfang genutzt. Seitdem aber die motorisierte Schifffahrt seit dem Ende des 19. Jahrhunderts immer mehr die langsamen und relativ schwerfälligen Segelschiffe verdrängte, ist Segeln heute eher eine beliebte Freizeitbeschäftigung und ein exklusiver Sport geworden.
Segeln das in sportlichen Wettkämpfen durchgeführt wird, bezeichnet man als Regattasegeln. Meist werden beim Regattasegeln vorher genau definierte Strecken möglichst schnell befahren. Die Dauer eines solchen Wettsegelns kann dabei zwischen Stunden (Jollenregatten) und Monaten (Hochseeregatten) betragen. Meist gelten die Wettfahrtregeln der ISAF, (Internationaler Segelverband)
Segeln ist auch eine olympische Disziplin, die in mehreren Bootsklassen durchgeführt wird. Bei den Olympischen Sommerspielen 2008 in Peking gab es – inklusive Windsurfen – von der Einhandscholle bis zum Mehrrümpfer insgesamt 9 verschiedene Bootsklassen.
Neben der sportlichen Bedeutung wird Segeln heute meist auch zu Erholungszwecken durchgeführt. Beim Segeln ist man in ständigem Kontakt zu den Elementen und ist von Sonne, Wind und Wasser gleichermaßen umgeben. Da ein Segelurlaub normalerweise auch weitab von überfüllten Stränden und unangenehmen touristischen Zentren verläuft, ist Segeln eine der angenehmsten Formen um einen erholsamen Urlaub am Meer zu machen.
Da der Besitz eines eigenen Segelschiffes nicht für viele Menschen möglich ist, kann man heute in den meisten europäischen Häfen Segelschiffe tage- oder wochenweise chartern.